Nachfolgeregelung gezielt planen und steuern

Nachfolgeregelung gezielt planen und steuern

Nachfolgeregelung

gezielt planen und steuern

Nachfolgeregelung gezielt planen und steuern

Die meisten KMU´s sind sogenannte familiengeführte Unternehmen. Oft ist der Betrieb schon in der zweiten oder dritten Generation geführt. Unabhängig davon wie groß oder klein oder speziell Ihr Betrieb ist, ob Sie GründerIn oder bereits NachfolgerIn sind, irgendwann steht das Thema Generationswechsel auch bei Ihnen an.

Das Tagesgeschäft in einer so umtriebigen Branche und die vielen Fassetten, die Berücksichtigung dabei finden müssen, sind dabei die echten Verhinderungsfaktoren, um rechtzeitig zu agieren. Dabei gibt es doch gleich mehrere Verantwortungen, zum einen sich selbst und Ihrer Familie gegenüber, zum anderen dem Unternehmen und den MitarbeiterInnen gegenüber und selbst auch die Bank, als Ihr Finanzierungspartner haben ein Recht auf einen sinnvoll gestalteten Prozess. Es ist empfehlenswert sich dieser Thematik ab 50 zu stellen. Ab 55 ist es definitiv Zeit, einen ausgereiften Plan vorliegen zu haben. Banken verlangen ab 50 einen Nachfolgeplan, da dieser von grundlegender Bedeutung für Ihr persönliches wirtschaftliches Rating ist.

In einem Mittelstandsbetrieb speziell im Gastgewerbe, ist die Firma von der Person des Inhabers / der Inhaberin geprägt. Mit ihm / ihr steht oder fällt in der Regel der gesamte Betrieb. Erfolg oder Misserfolg des Betriebskonzeptes ist damit verbunden. Über viele Jahre wurde der Kundenstamm kontinuierlich aufgebaut, Netzwerke geschaffen und gelebt, die Krisen am Markt wurden durchlebt, viel Herzblut ist miteingeflossen und der Betrieb steht positiv da. Eigentlich eine positive und komfortable Position, gäbe es nicht die Notwendigkeit einer Nachfolgeregelung. Sind es die eigenen Kinder oder treue MitarbeiterInnen, ggf. fremde Personen von außen, was ist der ideale Ablauf, was ist das Unternehmen wert, Steuerfolgen und Steuerfallen, … Fragen über Fragen.

Und auch nicht zu unterschätzen, Sie als InhaberIn übergeben emotional gesehen, Ihr Lebenswerk, und dies ist unabhängig, ob Sie das Unternehmen selbst gegründet oder erfolgreich weiterentwickelt haben. Aber auch diejenigen, die übernehmen haben klare Vorstellungen von Ihrer Zukunft. Nun heißt es, unter viel gegenseitigem Respekt, viele Fragen zu klären. Damit dies so harmonisch wie möglich verläuft, empfehle ich folgende Punkte zu berücksichtigen:


Aus Sicht des Unternehmers gilt es zu berücksichtigen:

  • Klärung der Entscheidungssituation

  • Erarbeitung der Entscheidungsalternativen

  • Festlegung der Übergabemotivation

  • Bewertung des Unternehmens / des Nachfolgepotenzials

  • Festlegung eines Zeitfensters für den Gesamtprozess

  • Festschreibung eines Masterplans, mit Detailschritten

  • Berücksichtigung der persönlichen Zielplanung

  • Risiko-Management vorsehen – als Plan B


Vermeiden Sie Konflikte, Ihr Übergabefahrplan sollte alle Interessen aller Beteiligten berücksichtigen. Die Maßnahmen sollten unmissverständlich formuliert sein. Ihr Fahrtplan muss für alle Beteiligten verbindlich sein, Aufgabenbereiche, Verantwortlichkeiten, sollten als klare To Do´s definiert werden und ganz wichtig: eine offene Kommunikation verhindert Gerüchte. Das heißt MitarbeiterInnen, langjährige Kunden, gute GeschäftspartnerInnen und Freude des Unternehmens sollten rechtzeitig informiert werden. Denn auch die machen sich ab einem gewissen Zeitpunkt über eine Nachfolgeregelung Gedanken.

Natürlich kann dieser Artikel nicht alle Fassetten beleuchten, die jetzt interessant und wichtig sind, oder gar Ängste schüren. Meine Empfehlung zum Schluss: Suchen Sie sich einen sogenannten Nachfolgelotsen, der Sie in diesem Prozess kompetent begleitet und Ihre Interessen vertritt. Sprechen Sie uns unverbindlich an.